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Datenklau bei Mitfahrgelegenheit.de – Bei TwoGo sind Ihre Daten sicher

Bei einem Cyber-Angriff Ende Oktober auf eine Datenbank des ehemaligen deutschen Mitfahrportals Mitfahrgelegenheit.de wurden illegal die Daten hunderttausender Nutzer heruntergeladen. Die Datenbank enthält persönliche Daten ehemaliger Nutzer der beiden Portale Mitfahrgelegenheit.de und Mitfahrzentrale.de, darunter ca. 638.000 IBAN-/Kontonummern, 101.000 E-Mail-Adressen und 15.000 Mobilnummern, sowie teilweise Namen und Adressen.

Wie die Comuto Deutschland GmbH, Tochter des französischen Betreibers von BlaBlaCar, der das deutsche Portal im April aufkaufte, informiert, seien die Daten nicht systematisch miteinander verknüpft – Nutzer können sich aber über eine Hotline darüber informieren, ob sie betroffen sind und sollten in diesem Fall die Kontobewegungen der letzten 6 Wochen überprüfen. SPIEGEL ONLINE berichtet, dass die Daten für eine spätere Analyse gespeichert und dafür anonymisiert werden sollten – das sei aber nur teilweise geschehen.

Warum Ihre Daten bei TwoGo sicher sind:

TwoGo wurde von den Datenschutzbeauftragten der Länder Baden-Württemberg und Hessen auf Herz und Nieren überprüft, unter anderem weil Ministeriumsmitarbeiter und auch der baden-württembergische Minister für Transport selbst die SAP Mitfahrlösung nutzen.

Bei TwoGo müssen Sie keine Bankdaten hinterlegen – um das System nutzen zu können, benötigt TwoGo nur eine aktuelle E-Mail-Adresse, sowie einen Namen und eine „Heim-Adresse“ (bevorzugt benutzte Adresse, die auch ein öffentlicher Ort sein kann), sowie als Fahrer kurze Angaben zum Fahrzeug (Farbe, Marke, freie Plätze). Das System schlägt einer Fahrgemeinschaft den fairen Kostenbeitrag vor – abgerechnet wird individuell direkt mit dem Fahrer, meist per Barzahlung.

Sämtliche Daten werden nur so lange gespeichert, wie der Nutzer bei TwoGo aktiv ist: nach 183 Tagen Inaktivität wird ein Benutzerkonto inklusive der zugehörigen Daten gelöscht. Konkrete Bewegungsdaten werden nach 42 Tagen aus der Datenbank entfernt. In Nutzungsreports gehen alle Daten sofort anonymisiert und aggregiert ein. Alle Details zum Datenschutz finden Sie in unseren Datenschutzrichtlinien.

Und last but not least werden die Daten im SAP-eigenen Rechenzentrum in Deutschland, welches den höchsten Sicherheitsanforderungen entspricht, gespeichert. Als erfahrenem Anbieter für Unternehmenslösungen können Nutzer der SAP und TwoGo also in Sachen Sicherheit und Datenschutz vollkommen vertrauen.

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Feinstaubalarm in Stuttgart

oder Warum es höchste Zeit ist, umzudenken

Stuttgart, 20. November 2016: Zum wiederholten Mal in diesem Kalenderjahr muss die Baden-Württembergische Hauptstadt den Feinstaubalarm ausrufen. Der Deutsche Wetterdienst sagt für die kommenden Tage Wetterverhältnisse voraus, die einen Anstieg der Feinstaubwerte in Stuttgart begünstigen. Komfortkamine sollen ausbleiben; auf das Autofahren soll verzichtet werden. Seit Oktober 2016 gelten noch strengere Richtwerte als noch im Frühjahr. Die Stadt muss handeln.

Was steckt hinter dem Feinstaubalarm?

Stuttgarts besondere geografische Lage im Talkessel macht die Stadt anfällig für Beeinträchtigungen im Austauschvermögen der Luft. Fehlender Regen oder eine ungünstige Windsituation können verhindern, dass die verschmutzte Luft aufsteigt bzw. von den Schmutzpartikeln gereinigt wird. Die Schadstoffe bleiben damit in Bodennähe und werden von den Bewohnern vermehrt eingeatmet. Das kann zu erheblichen Gesundheitsschäden führen, vor allem im Bereich der Atemwege, und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Deshalb gibt es eine Verordnung der EU, nach der bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden dürfen. Deutschland und gerade Stuttgart haben diese Grenzwerte bisher mehrfach überschritten. Um Strafen zu entgehen und die Werte zu senken, ruft die Stadt daher nun basierend auf Daten des Deutschen Wetterdienstes an besonders gefährdeten Tagen den Feinstaubalarm aus.

Welche Maßnahmen werden getroffen?

Bisher spricht die Stadt Empfehlungen aus, unter anderem, dass Kamine, die nicht zum Heizen benötigt werden, in dieser Zeit nicht verwendet werden sollten. Vor allem jedoch soll der Verkehr in der Stadt reduziert werden und Autofahrer auf den Öffentlichen Nahverkehr umsteigen. Dazu gibt es vergünstigte Tarife für den Stuttgarter Verkehrsverbund oder für mietbare E-Autos. Ansässige Unternehmen wie etwa Porsche haben Regelungen eingeführt, nach denen die Belegschaft während des Alarms beispielsweise ihren Dienstausweis als Fahrkarte im Nahverkehr nutzen kann. Nach Berichten der ansässigen Medien werden die Angebote, vor allem was den Öffentlichen Nahverkehr betrifft, bisher jedoch kaum genutzt. Als Folge könnten ab dem Jahr 2018 Fahrverbote und strengere Einschränkungen gelten.

Es ist Zeit, umzudenken

Diese Maßnahmen gelten jedoch hauptsächlich in den Tagen mit akuter Belastung. Wird der Alarm wieder aufgehoben, gelten die normalen Preise. Ein Anreiz, sein Fahrverhalten dauerhaft zu reduzieren, wird damit nicht geboten. Die Stuttgarter Unternehmen und das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur haben aber den Bedarf für eine intelligente, umweltfreundliche Mobilität gesehen und fördern die Verwendung von Mitfahrportalen wie TwoGo. Damit kann nicht nur das Verkehrsaufkommen gesenkt werden; die benötigte Fläche und die Kosten für Parkraum würden ebenfalls geringer. Auch die Bewohner können dadurch profitieren: wer nicht ganz auf ein Auto verzichten möchte, kann mit Fahrgemeinschaften Kosten sparen. Und wenn sich die Fahrer abwechseln, sinkt auch der Stress auf dem Weg zur Arbeit – gerade, wenn man sich mit netten Mitfahrern unterhalten kann.

Was ist zu tun?

Es liegt an jedem Einzelnen, sein Fahrverhalten zu ändern. Wenn der Feinstaubalarm aber eines gezeigt hat, dann, dass es schwer ist, alte Gewohnheiten zu durchbrechen. Der Mensch und das Auto – es fällt schwer, darauf zu verzichten. Es fällt schwer, nachhaltig zu denken und zu handeln. Vor allem, wenn es der Nachbar nicht tut. Wenn sich nichts ändert, kommen die Verbote. Vielleicht sollte man, statt in das Negative zu investieren, Belohnungen für diejenigen schaffen, die Vorbilder sind. Also nicht nur die Kosten für jene senken, die nur während der Alarmperiode auf andere Alternativen umsteigen, sondern sich vor allem bei den Bürgern bedanken, die dauerhaft den ÖPNV nutzen oder Fahrgemeinschaften bilden.

Anreize schaffen – mit Incentivierungsmaßnahmen von TwoGo

Unsere TwoGo-Unternehmenskunden gehen bereits mit gutem Beispiel voran. Und um sie dabei zu unterstützen und die Mitmachquote zu steigern, bietet TwoGo besondere Möglichkeiten wie das Lotterie-Tool und die Bestenliste, um den Spaß an Fahrgemeinschaften zu steigern und die Mitfahr-Helden im Unternehmen zu belohnen. Der bisher stärkste Anreiz: bevorzugte Parkplätze, deren Nutzung über eine bestimmte Reportfunktion von TwoGo zugelassen wird. Es lohnt sich, in ein gut funktionierendes Mitfahrportal zu investieren – denn der nächste Feinstaubalarm kommt bestimmt.

 

Ein informatives Video und aktuelle Meldungen zum Feinstaubalarm gibt es hier und auf stuttgart.de/feinstaubalarm

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Zieladresse: Flüchtlingsunterkunft

Daniel Schmid, Leiter Nachhaltigkeit (Chief Sustainability Officer) der SAP SE, ist TwoGo Teilnehmer der ersten Stunde. Vor einigen Monaten aber hatte er ein Erlebnis, das ihn noch heute tief bewegt:

Für seine übliche Heimfahrt ins pfälzische Limburgerhof wird Daniel über die Mitfahrlösung ein neuer Kollege vermittelt. „Es war ein ungewöhnlicher Name. Aber was mich zunächst ebenso verwundert hat, war die Zieladresse, denn mir fiel ein, dass dort Flüchtlinge wohnen“, sagt er. Nach der Arbeit trifft Daniel sich mit Aghyad am vorgegebenen Treffpunkt auf dem Firmengelände. Tatsächlich: Aghyad ist ein Flüchtling aus Syrien, der eine der zunächst 100 Praktikumstellen für Flüchtlinge bei SAP angetreten ist. Ein Kollege, der seine Einarbeitung betreut, hat ihn auf TwoGo aufmerksam gemacht. Sein erster Fahrer: Daniel. Sie kommen schnell ins Gespräch, unterhalten sich über Daniels Elektroauto – ein spannendes Thema für beide. Aghyad spricht Deutsch. Er lernt es gerade mit Feuereifer, liest Comics und Kinderbücher, um schneller ein Gefühl für die Sprache zu bekommen. Wenn doch einmal ein Wort fehlt, wechseln beide ins Englisch.

Am nächsten Tag werden sie wieder vermittelt. Aghyad erzählt Daniel von seinem Weg nach Deutschland. Tausende Kilometer, viele Fußmärsche und etliche Grenzüberquerungen haben ihn letztlich nach Deutschland gebracht. In Deutschland selbst hat er zig Flüchtlingsunterkünfte kennengelernt. Auf das IT-Praktikum bei SAP hat er sich gleich beworben, als er davon gehört hat. Eine tolle Chance, in Deutschland schon einmal Fuß zu fassen und sich einzugliedern, bevor er sein Studium in Lübeck fortführen kann. Daniel und Aghyad bleiben in Kontakt, gehen nach der Arbeit auch zusammen etwas trinken, werden immer wieder zu einer Fahrgemeinschaft vermittelt. Es sind besondere Gespräche, die auf der halbstündigen Fahrt entstehen – anders, als jemanden kurz auf einen Kaffee zu treffen.

Daniel ist heute noch berührt von Aghyads Geschichte. Er hat sich schon im Vorfeld privat für Flüchtlinge eingesetzt. Nach dem Kennenlernen erzählt er die Anekdote auf derJahreskonferenz des Deutschen Nachhaltigkeitsrates in Berlin. Plötzlich gibt es Wortmeldungen aus dem Publikum: einer der Konferenzteilnehmer kommt aus Lübeck, ebenso der Gastgeber des Forums. Beide bieten Aghyad ihre Hilfe an und geben Daniel ihre Kontaktdaten. „Ein wirklich schöner Moment“, sagt Daniel.

Aghyads Praktikum bei SAP ist inzwischen beendet und er ist nach Lübeck gezogen. Nach wie vor halten Daniel und er den Kontakt per E-Mail. Aghyad schreibt, dass es kälter ist in Lübeck und dass er seine Kollegen bei SAP vermisst. Aber er ist gespannt auf sein Studium und bedankt sich für die Kontaktangebote in Lübeck, auf die er sehr gerne zugehen wird. Für Daniel ist es eine wertvolle Erfahrung: „Wir konnten so viel austauschen. Ich habe einen Einblick in Aghyads Leben und seine schwierige Reise nach Deutschland bekommen. Umgekehrt konnte ich ihm helfen, in unserem Land und bei SAP anzukommen.“ Ein gutes Beispiel dafür, wie sehr man von dem zwischenmenschlichen Aspekt des Mitfahrens profitieren kann. Eine Fahrgemeinschaft fördert nicht nur das Networking innerhalb eines Unternehmens. Sie trägt auch zum Austausch zwischen Kulturen bei.

 

Habt ihr auch etwas Besonderes bei euren Fahrgemeinschaften erlebt? Tolle Leute kennengelernt, ein lustiges Vorkommnis? Wir interessieren uns für eure Geschichten und freuen uns über Kommentare.

 

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Happy Birthday!

Heute vor fünf Jahren ging TwoGo innerhalb der SAP an den Start. Deshalb haben wir für Euch einmal die Mail herausgesucht, mit der die Mitarbeiter damals zur Nutzung von TwoGo eingeladen wurden.

5th Birthday TwoGo

Seither hat sich viel getan – wir haben nicht nur ein neues Logo samt neuem Farbkonzept und konnten viele Kunden und Privatnutzer gewinnen, sondern haben auch tolle Funktionen über die Jahre ergänzt: Fahrpläne, Heatmaps und multimodaler Transport sind nur die neuesten Entwicklungen.

Und die Reise geht weiter: demnächst werden wir das Follower-Feature freischalten, mit dem ihr euch ganz einfach mit euren liebsten Fahrern und Mitfahrern zu einer Fahrtgemeinschaft zusammenfinden könnt.

Wir sind sehr stolz auf das, was wir bisher erreicht haben und freuen uns auf eine erfolgreiche Zukunft.

Euer TwoGo-Team

Multimodaler Transport in TwoGo-Web-UI

Ihr habt ein Gesuch erstellt, aber TwoGo findet (noch) keine passende Fahrt? Das neue Feature zu Multimodalem Transport zeigt Euch jetzt im Web neben alternativen TwoGo-Fahrten auch Routen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Screenshot Multimodal 1

Ausgehend von Eurer Startadresse erhaltet Ihr mit zwei Klicks Angaben zu Fußwegen und Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, inklusive Umsteigepunkten und geschätzten Fahrzeiten.

TwoGo bietet Euch nicht nur eine passende Verbindung, sondern mehrere zur Wahl – in Sekundenschnelle und ohne ein weiteres Browserfenster oder eine weitere App öffnen zu müssen. Diese Funktion ist weltweit in Plandaten verfügbar.

Screenshot Multimodal 2

Die Angaben zur Route sind in der Wegbeschreibung und auf der Karte mit verschiedenen Symbolen und Farben für die Verkehrsmittel übersichtlich gestaltet. So seht Ihr genau, wann Ihr von der Straßenbahn in den Bus umsteigen und wann Ihr ein Stück Weg zu Fuß zurücklegen müsst.

WOHIN DIE REISE GEHT

Das Team arbeitet an der Einbindung von TwoGo-Fahrten in diese multimodale Route, sodass Ihr in Zukunft einen Fahrplan habt, der Euch von der Haustür zum Beispiel mit dem ÖPNV zum TwoGo-Treffpunkt bringt oder sogar mehrere TwoGo-Fahrten mit Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel verknüpft.

Dadurch wird unser TwoGo-Netz immer größer und für Euch nachhaltiges Pendeln immer einfacher.

Wir halten Euch über die Neuerungen auf dem Laufenden und freuen uns über Euer Feedback.

Euer TwoGo-Team

 

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