Landestarif BW: „Ein Land, eine Fahrt, ein Ticket“

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Unter den Mottos „Ein Land, eine Fahrt, ein Ticket“ und „Das Land kommt in Bewegung“ wurde am 9. Dezember 2018 der BW-Tarif ins Leben gerufen. Es soll die Bus-, Straßenbahn- und S-Bahnfahrten zwischen den 22 Verkehrsverbünden in Baden-Württemberg vereinfachen und preisgünstiger machen.

Idee

Die Idee des BW-Tarifs ist es, dass nur noch ein Ticket für alle öffentlichen Verkehrsmittel landesweit benötigt wird. Dieses kann über die Verbundgrenzen hinaus verwendet werden.

Das Ticket ist an Fahrkartenautomaten, in den Reisezentren der Bahnhöfe und als E-Ticket erhältlich.

Ziele

Das Ziel des Landes Baden-Württemberg ist es, die öffentlichen Verkehrsmittel wieder attraktiver zu machen, das Vertrauen der Kunden wieder zu stärken und die Fahrgastzahlen bis 2030 deutlich zu steigern.

Das „Zielkonzept 2025“ von bwegt basiert auf drei Hauptsäulen:

  1. Der Stundentakt landesweit als Grundangebot (egal ob Stadt oder Land)
  2. Taktverdichtungen werden entsprechend der Nachfrage erfolgen
  3. Es soll ein Netz von Metropolexpressen entstehen das alle Oberzentren miteinander verbinden und bessere Verbindungen schaffen soll.

 

Das Fahrtangebot soll erweitert werden und es soll zu größeren Streckenauslastungen kommen. Außerdem werden die Bahnen mit einem neuen Standard ausgestattet:

  • WLAN
  • Klimaanlagen
  • Mehr Bewegungsfreiheit und mehr Platz für Gepäck
  • Ein größeres Sitzplatzangebot (max. 15min Stehzeit)

 

Momentan ist der BW-Tarif nur als Einzelfahrschein oder Tageskarte erhältlich, es ist allerding in Zukunft eine BW-Dauerkarte geplant. Mehr dazu auf: https://www.bwegt.de/?wm_campaign=grundrauschen

TwoGo startet in Villach/Klagenfurt durch!

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Mobilität ist eine der Schlüsselfragen für die nachhaltige und lebenswerte Gestaltung von Städten. Villach und Klagenfurt haben in ihren Stadtentwicklungs- bzw. Smart City Strategien einen klaren Schwerpunkt auf sanfte, multimodale Mobilität. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage einer sinnvollen Mobilitätsdienstleistung. Ein Ansatz dazu ist die Digitalisierung zu nutzen, um Mitfahrgelegenheiten zu finden.

„TwoGo“ heißt eine neue Fahrgemeinschafts-Plattform für alle Kärntner und natürlich darüber hinaus. Die Mitfahrlösung soll Menschen miteinander verbinden, welche ein gemeinsames Fahrziel haben. So werden die Umwelt und die Geldbörse gleichermaßen geschont.

Mit „TwoGo“ eine Mitfahrgelegenheit finden

Im Zentrum der Initiative steht die App „TwoGo“, die es für iOS und Android gratis zum Downloaden gibt. Wer sich dort anmeldet, kann entweder eine Mitfahrgelegenheit suchen oder sich selbst als Fahrer anbieten. „TwoGo“ sucht selbstständig nach passenden Kombinationen von Wünschen – ein bisher aufwendiges „Zusammentelefonieren“ entfällt. Sollte sich keine 100prozentige übereinstimmende Fahrt ergeben, werden Alternativen vorgeschlagen – etwa eine frühere oder spätere Abfahrtszeit. Das Angebot gilt für private und für dienstliche Fahrten.

Albel sieht darin einen Beitrag zur Ressourcenschonung

In Kärnten nimmt eine Reihe von namhaften Betrieben und öffentlichen Einrichtungen an der „TwoGo“-Initiative teil: Neben den Konzernen Infineon und Imerys sind auch das Land Kärnten, das Landeskrankenhaus Villach sowie die Städte Klagenfurt und Villach dabei. Für Villachs Bürgermeister Günther Albel ist die Initiative ein wichtiger Beitrag, die Umwelt zu entlasten: „Wenn zwei oder mehr Menschen den gleichen Weg haben, ist es nicht immer nötig, einzeln zu fahren. Diese App leistet einen vernünftigen Beitrag zur Ressourcenschonung.“

Mathiaschitz: „App optimiert den Individualverkehr“

Sie sei auch als weitere Maßnahme für den „Zentralraum Kärnten“ zu sehen. Die Städte Villach und Klagenfurt haben ja im Vorjahr beschlossen, verstärkt zusammenzuarbeiten, um gemeinsame Ziele rascher erreichen zu können. „Durch jedes neue Mobilitätskonzept wächst der Zentralraum Kärnten enger zusammen. Innovative Ideen, wie diese App, sind eine unverzichtbare Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr und helfen den Individualverkehr in der Region zu optimieren“, ist Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz überzeugt.

Geschrieben von Tanja Janschitz am 31.10.2018: https://www.5min.at/201810175515/neue-mitfahr-initiative-twogo/

Gemeinsam fahren ohne Vorurteile!

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Die Mitfahrlösung TwoGo by SAP – Gemeinsam fahren ohne Vorurteile!  

Forscher des Instituts für Weltwirtschaft haben in einer umfassende Studie bewiesen, dass deutsche Mitfahrzentralen einem nicht unerheblichen Rassismus- Problem entgegenstehen.

Demnach kamen die Forscher zu folgende Ergebnissen:

  • Ausländische Fahrer mit türkisch oder arabisch klingenden Vornamen bekamen demnach rund 12 Prozent weniger Interesse (gemessen an Klicks auf die Angebote). Konkret heißt das: Namen wie Ali, Mohammed oder Süleyman laden auf identischen Routen offenbar weniger Nutzer zu einer Mitfahrt ein als deutsch klingende Namen – selbst wenn diese weniger Geld für die Mitfahrt verlangten.
  • Um die gleiche Zahl von Interessenten zu erreichen, müssten Fahrer mit ausländisch klingenden Namen ihren Fahrpreis im Schnitt um drei Euro reduzieren.
  • Die angenommene Diskriminierung der Sozialforscher wurde übrigens umso geringer, je mehr Informationen über den Fahrer verfügbar waren (zum Beispiel ein Bild oder eine überwiegend positive Benutzer-Wertung).

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Quelle(S.17)

Bei den gängigen europäischen Mitfahrzentralen trifft der potenzielle Mitfahrer seine Entscheidung, bei wem er ins Fahrzeug einsteigen will, anhand der Bewertungen und des Benutzerprofils (Foto, Alter, Geschlecht…) des in Frage kommenden Fahrers. Auch umgekehrt entscheidet meistens das Profilbild und die Benutzer-Bewertung (je positiver desto besser) des Mitfahrers ob er oder sie mitfahren darf oder nicht.

TwoGo by SAP verfolgt da eine ganz andere Strategie. Von Anfang an hatte die Mitfahrlösung das Ziel jegliche Diskriminierung zu vermeiden. TwoGo vermittelt in Sekundenschnelle Fahrer und Mitfahrer, die aufgrund ihrer Wegstrecke, Fahrzeiten und weiteren Einstellungen optimal zueinander passen. Es wird den Nutzern vor der Vermittlung keine Profilbilder oder Bewertungen angezeigt. Dennoch haben Frauen durch die Voreinstellung die Wahl ausschließlich mit anderen Frauen vermittelt zu werden. Die persönlichen Daten der Nutzer werden äußerst vertraulich behandelt. Nur die an einer Fahrgemeinschaft beteiligten Personen erhalten notwendige Details zu Fahrtpartnern. Mitfahrer erfahren nicht den Start-/ und Zielort des Fahrers. Dadurch hat jedermann, unbeachtet seiner Herkunft, seines Aussehens oder seines Geschlechts die faire Chance Teil einer Fahrgemeinschaft zu sein.

„TwoGo und die wahren Kosten des Verkehrs“

Am 17.05.2018 verklagte die EU-Kommission Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof. Die Einhaltung eines Grenzwertes von 40 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft ist seit 2010 überall in der EU Pflicht. Dies gelang in 66 deutschen Städten auch 2017 nicht. Zwar hat sich die Luft überall etwas verbessert, doch sind etwa 20 deutsche Kommunen immer noch sehr weit von den Vorgaben entfernt. Allen voran München, Stuttgart und Köln. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier.

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Verstopfte Straßen, dicke Luft und Parkplatznot. In mehreren deutschen Großstädten wird das eigene Auto immer mehr zur Last. Auf dem Land hingegen sind Menschen oft darauf angewiesen. Lange Strecken und schlechter ÖPNV führen zur Abhängigkeit vom eigenen Wagen.

Diese Tatsachen sprechen mehr denn je für eine smarte Mitfahrlösung wie TwoGo. Gerade im Zusammenhang der verstopften Straßen und der Kostenminimierung spart wenigstens der Mitfahrer die variablen Kosten, da sein PKW nicht aktiv gebraucht wird. Unser Nutzer Ingo K. aus dem Bodenseekreis beispielsweise würde bei der Abmeldung seines Autos erhebliche Gesamtkosten (u.a. keine Garagenhaltung, TÜV, Reifenwechsel…) sparen. Der Selbst-Auto-Fahrer bei TwoGo würde gleichzeitig wiederum Kostenvorteile erhalten.

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Abgesehen davon sind die gesellschaftlichen Vorteile ebenfalls beträchtlich: Auf Plattformen wie FahrSpar-Rechner.de wird den Autofahrern gezeigt wieviel Geld sie durch einen Wechsel auf günstigere Verkehrsmittel sparen. In dieser Rechnung wird eine große Menge von Daten berücksichtigt. Im Vordergrund steht der Ersatz des derzeitigen Fahrzeugs durch etwas Sparsameres wie eine Mitfahrgelegenheit.  Praktisch betrachtet spart also jeder Mitgenommene, wie in unserem Fall Ingo K., bei durchschnittlich 40 Ct/km und 10km Weg der Gesellschaft 4,00€.  In diesen 40 Cent sind die sogenannten Vollkosten enthalten (Wertverlust, Betriebskosten, sonstige Fixkosten, Kosten für Wartung und Reparatur). Wie Autokosten im Detail gerechnet werden kann unter folgendem ADAC-Link: https://www.adac.de/infotestrat/autodatenbank/autokosten/default.aspx nachgelesen werden.

Leider jedoch ist der Begriff „Shared Economy“ in der Realität immer noch schwer umsetzbar. Jeder Autobesitzer hat ohnehin die Pflicht KFZ- und Kraftstoffsteuern zu zahlen. Im Umkehrschluss sehen sich wenige Autofahrer in der Position der Gesellschaft, finanziell betrachtet, zu „schaden“.  (vgl. Autoservice)   Daher wundert es nicht, dass für einige Fahrer bei dieser Rechnung die privaten Vorteile zu kurz kommen. Ziel sollte hier sein, die Automobilindustrie und ihre Zulieferer für eine umweltfreundlichere und gesamtgesellschaftlich fördernde Lösung wie TwoGo zu sensibilisieren. Es geht nicht darum, was ein einzelner Autofahrer an Kosten für sich selbst ein spart, wie viel Steuern er im Endeffekt abführt oder was dies gesellschaftlich oder statustechnisch zu bedeuten hat, sondern vielmehr um die Gestaltung einer nachhaltigen und gesunden Umwelt.

„Betriebliches Mobilitätsmanagement- ready4green“ (23.04.2018-27.04.2018)

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Im Juli 2017 haben sich unter anderem Vertreter des Regierungspräsidiums Stuttgart, des Landkreises Heilbronn, der Städte Heilbronn und Neckarsulm sowie die Unternehmen AUDI AG als auch die Schwarzgruppe auf einem umfangreichen Mobilitätspakt geeinigt. Das Ziel der Partner ist es Lösungsansätze für Verkehrsprobleme im Wirtschaftsraum Heilbronn-Neckarsulm zu entwickeln.

Ein Übersichtsplan hierzu kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/mmvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/170726_Uebersichtsplan_Pressemitteilung_Unterzeichnung_Mobilitaetspakt_Heilbronn_Neckarsulm.pdf 

Die Region ist erheblich mit täglichen Staus belastet. Ein weiterer Ausbau des Straßennetzes ist nur begrenzt möglich. Die Baustellen für den 6-streifigen Ausbau der A6 belastet die Verkehrssituation enorm und wird voraussichtlich erst 2022 beendet. Bis zu diesem Zeitpunkt rechnet die Region mit Verdrängungsverkehr in das nachgeordnete Straßennetz. Hinzu kommt, dass im täglichen Ablauf des ÖPNV fehlende und teilweise unpünktliche Züge zu großen Schwierigkeiten führen und hohe Kosten verursachen.

Die beteiligten Partner bemühen sich unter dem Leitbild einer nachhaltigen Mobilität die Chancen neuer Technologien auszuschöpfen und die Vernetzung verschiedener Verkehrsträger untereinander voranzutreiben. Bei den Lösungsansätzen geht es darum Engpässe zu beseitigen, um eine Entlastung der Straßeninfrastruktur zu ermöglichen.

In diesem Zusammenhang veranstaltete die Schwarzgruppe vom 23.04.2018 bis zum 27.04.2018 eine Informationswoche, um Mitarbeiter über die entwickelten Mobilitätslösungen zu informieren.  Als einer der größten Arbeitgeber der Region ist sich das Unternehmen seiner Verantwortung bewusst. Die Schwarzgruppe will nicht nur im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein Zeichen setzen, sondern natürlich auch ein Beitrag zur Verbesserung der regionalen Verkehrssituation leisten.

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Verwaltungsgebäude der Schwarzgruppe in Neckarsulm

Weniger Verkehr, weniger Emissionen, entspannter zur Arbeit: Mit ready4green bietet die Schwarz Mobility Solutions allen Mitarbeitern attraktive Lösungen für eine moderne und umweltschonende Mobilität an:

Eine der vier alternativen Mobilitätslösungen besteht aus der Mitfahr-App“ TwoGo by SAP“:

TwoGo ist eine endnutzerfreundliche, Cloudbasierte Mobilitätslösung. Die APP ermöglicht es, gemeinsame Fahrten während des tägliches Pendelns und während Geschäftsreisen auf einfache und flexible Weise zu organisieren.

Ziele:

  • Reduziert Kosten für Kraftstoff, Wartung und Infrastruktur von Flotten- und Mitarbeiterfahrzeugen ebenso wie Reisekosten für Taxi, Mietwagen und Parken.
  • Reduziert den Treibhausgasausstoß und bindet Nutzer aktiv in die Nachhaltigkeitsstrategie ein.
  • Fördert Informationsaustausch und Zusammenarbeit zwischen Nutzern und stärkt somit Innovationsfähigkeit und Zufriedenheit
  • Stärkt Ihr Markenimage und steigert die Arbeitgeberattraktivität

 

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Die Lizenzierungsmöglichkeiten von TwoGo für Organisationen sind folgende:

Der Listenpreis ist 10 Euro pro Nutzer im Jahr. Egal wie oft man sich vermitteln lässt. In diesem Preis ist die Bereitstellung des TwoGo Systems, die Kosten für den 7*24 Support und die Nutzung des Einführungsplans in der Organisation enthalten.

Die mindesten 50 Lizenzen können im SAP Store bezogen werden. Ein kontinuierlicher Nachkauf ist jederzeit möglich.

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Wirtschaftsunternehmen wie die Schwarzgruppe, Hochschule Heilbronn, Audi und viele weitere können von dieser App nur profitieren. Die TwoGo-Mitfahrapp trägt nicht nur erheblich dazu bei, den ökologischen Fußabdruck in den Organisationen zu verbessern, sondern verfügt auch über eine äußerst benutzerfreundliche Oberfläche.

Bei der Einführung der App stehen erfahrene TwoGo- Mitarbeiter den jeweiligen Organisationen zur Seite. Die Spezialisten stellen durch professionelle Begleitung in der Umsetzungsphase und darüber hinaus sicher, dass die Organisationen von Anfang an mit allen Funktionen von TwoGo vertraut sind.

Die SAP TwoGo Jam Website bietet weitere detailreiche Informationen. Alle Interessierten werden auf Anfrage zu der Gruppe eingeladen.