Fahrgemeinschaften: Fahrtkosten fair und legal teilen

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Wer in Fahrgemeinschaften unterwegs ist, teilt nicht nur sein Auto mit netten Leuten, sondern auch seine Fahrtkosten. Das ist richtig praktisch, denn der Sprit für die tägliche Fahrt zur Arbeit kann ganz schön ins Geld gehen. Wir geben euch Tipps, wie ihr einen fairen Preis ermittelt und dabei rechtlich immer auf der sicheren Seite bleibt.

Wichtig zu wissen ist vor allem eines: Als Anbieter einer Fahrt bei einer Mitfahrzentrale, darf man  nicht mehr Geld einnehmen, als Betriebskosten anfallen. Zu diesen Betriebskosten zählen die Sprit-, Öl- und Abnutzungskosten für die konkrete Fahrt, nicht aber die Kosten für Anschaffung, Kfz-Steuer oder Versicherung.

Ein Volkswagen Golf 1.4 TSI mit 122 PS hat zum Beispiel Betriebskosten von 43 Cent pro Kilometer. Diesen Betrag rechnet man auf die Gesamtstrecke hoch. Bei 20 Kilometern wären das also insgesamt 8,60 Euro pro Fahrt. Wichtig ist, dass dieser Betrag auf die Mitfahrer aufgeteilt wird. Hat man zwei Mitfahrer dürfen diese im obigen Beispiel jeweils nur 4,30 Euro zahlen. Würde jeder Mitfahrer die volle Summe zahlen, liegt der Gesamtbetrag über den Betriebskosten und der Fahrer verdient an der Fahrt.

Macht man mit seinen Fahrten Gewinn – wie es die Fahrer kommerzielle Mitfahrdienste wie Uber tun – braucht man laut Personenbeförderungsgesetz (PBefG) aber einen Personenförderungsschein, wie ihn Taxifahrer haben. Der soll sicherstellen, dass Kunden für ihr Geld gleichbleibende Qualität und Sicherheitsstandards bekommen. Ohne einen solchen Schein sind gewerbliche Fahrten rechtlich problematisch und obendrein nicht versichert.

Wenn ihr TwoGo nutzt, müsst ihr euch darüber keine Gedanken machen. Denn bei vermittelten Fahrt zeigt TwoGo Fahrer und Mitfahrern den „fairen Anteil an den Fahrtkosten an“. Dafür einfach die entsprechende Option in den App-Einstellungen auswählen. Auf Basis der tatsächlichen Fahrtstrecke errechnet TwoGo den Kostenbeitrag und verteilt ihn automatisch auf die Anzahl der Mitfahrer. Pro Kilometer 0,20 Euro, um auch bei kleinen Fahrzeugen sicherzustellen, dass der Gesamtbetrag die Betriebskosten nicht überschreitet. Auch Umwege, die der Fahrer auf sich nimmt, um seine Mitfahrer zu Hause abzuholen oder abzusetzen, werden berücksichtigt. TwoGo verlangt keine Provision oder Vermittlungsgebühr, gezahlt wird bar am Ende der Fahrt. Bleibt ihr bei diesen Vorgaben, seid ihr immer gut versichert und auch rechtlich auf der sicheren Seite.

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Bildquelle: flickr.com © Till Westermayer

2 Gedanken zu “Fahrgemeinschaften: Fahrtkosten fair und legal teilen

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