„TwoGo und die wahren Kosten des Verkehrs“

Am 17.05.2018 verklagte die EU-Kommission Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof. Die Einhaltung eines Grenzwertes von 40 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft ist seit 2010 überall in der EU Pflicht. Dies gelang in 66 deutschen Städten auch 2017 nicht. Zwar hat sich die Luft überall etwas verbessert, doch sind etwa 20 deutsche Kommunen immer noch sehr weit von den Vorgaben entfernt. Allen voran München, Stuttgart und Köln. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier.

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Verstopfte Straßen, dicke Luft und Parkplatznot. In mehreren deutschen Großstädten wird das eigene Auto immer mehr zur Last. Auf dem Land hingegen sind Menschen oft darauf angewiesen. Lange Strecken und schlechter ÖPNV führen zur Abhängigkeit vom eigenen Wagen.

Diese Tatsachen sprechen mehr denn je für eine smarte Mitfahrlösung wie TwoGo. Gerade im Zusammenhang der verstopften Straßen und der Kostenminimierung spart wenigstens der Mitfahrer die variablen Kosten, da sein PKW nicht aktiv gebraucht wird. Unser Nutzer Ingo K. aus dem Bodenseekreis beispielsweise würde bei der Abmeldung seines Autos erhebliche Gesamtkosten (u.a. keine Garagenhaltung, TÜV, Reifenwechsel…) sparen. Der Selbst-Auto-Fahrer bei TwoGo würde gleichzeitig wiederum Kostenvorteile erhalten.

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Abgesehen davon sind die gesellschaftlichen Vorteile ebenfalls beträchtlich: Auf Plattformen wie FahrSpar-Rechner.de wird den Autofahrern gezeigt wieviel Geld sie durch einen Wechsel auf günstigere Verkehrsmittel sparen. In dieser Rechnung wird eine große Menge von Daten berücksichtigt. Im Vordergrund steht der Ersatz des derzeitigen Fahrzeugs durch etwas Sparsameres wie eine Mitfahrgelegenheit.  Praktisch betrachtet spart also jeder Mitgenommene, wie in unserem Fall Ingo K., bei durchschnittlich 40 Ct/km und 10km Weg der Gesellschaft 4,00€.  In diesen 40 Cent sind die sogenannten Vollkosten enthalten (Wertverlust, Betriebskosten, sonstige Fixkosten, Kosten für Wartung und Reparatur). Wie Autokosten im Detail gerechnet werden kann unter folgendem ADAC-Link: https://www.adac.de/infotestrat/autodatenbank/autokosten/default.aspx nachgelesen werden.

Leider jedoch ist der Begriff „Shared Economy“ in der Realität immer noch schwer umsetzbar. Jeder Autobesitzer hat ohnehin die Pflicht KFZ- und Kraftstoffsteuern zu zahlen. Im Umkehrschluss sehen sich wenige Autofahrer in der Position der Gesellschaft, finanziell betrachtet, zu „schaden“.  (vgl. Autoservice)   Daher wundert es nicht, dass für einige Fahrer bei dieser Rechnung die privaten Vorteile zu kurz kommen. Ziel sollte hier sein, die Automobilindustrie und ihre Zulieferer für eine umweltfreundlichere und gesamtgesellschaftlich fördernde Lösung wie TwoGo zu sensibilisieren. Es geht nicht darum, was ein einzelner Autofahrer an Kosten für sich selbst ein spart, wie viel Steuern er im Endeffekt abführt oder was dies gesellschaftlich oder statustechnisch zu bedeuten hat, sondern vielmehr um die Gestaltung einer nachhaltigen und gesunden Umwelt.

„Betriebliches Mobilitätsmanagement- ready4green“ (23.04.2018-27.04.2018)

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Im Juli 2017 haben sich unter anderem Vertreter des Regierungspräsidiums Stuttgart, des Landkreises Heilbronn, der Städte Heilbronn und Neckarsulm sowie die Unternehmen AUDI AG als auch die Schwarzgruppe auf einem umfangreichen Mobilitätspakt geeinigt. Das Ziel der Partner ist es Lösungsansätze für Verkehrsprobleme im Wirtschaftsraum Heilbronn-Neckarsulm zu entwickeln.

Ein Übersichtsplan hierzu kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/mmvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/170726_Uebersichtsplan_Pressemitteilung_Unterzeichnung_Mobilitaetspakt_Heilbronn_Neckarsulm.pdf 

Die Region ist erheblich mit täglichen Staus belastet. Ein weiterer Ausbau des Straßennetzes ist nur begrenzt möglich. Die Baustellen für den 6-streifigen Ausbau der A6 belastet die Verkehrssituation enorm und wird voraussichtlich erst 2022 beendet. Bis zu diesem Zeitpunkt rechnet die Region mit Verdrängungsverkehr in das nachgeordnete Straßennetz. Hinzu kommt, dass im täglichen Ablauf des ÖPNV fehlende und teilweise unpünktliche Züge zu großen Schwierigkeiten führen und hohe Kosten verursachen.

Die beteiligten Partner bemühen sich unter dem Leitbild einer nachhaltigen Mobilität die Chancen neuer Technologien auszuschöpfen und die Vernetzung verschiedener Verkehrsträger untereinander voranzutreiben. Bei den Lösungsansätzen geht es darum Engpässe zu beseitigen, um eine Entlastung der Straßeninfrastruktur zu ermöglichen.

In diesem Zusammenhang veranstaltete die Schwarzgruppe vom 23.04.2018 bis zum 27.04.2018 eine Informationswoche, um Mitarbeiter über die entwickelten Mobilitätslösungen zu informieren.  Als einer der größten Arbeitgeber der Region ist sich das Unternehmen seiner Verantwortung bewusst. Die Schwarzgruppe will nicht nur im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein Zeichen setzen, sondern natürlich auch ein Beitrag zur Verbesserung der regionalen Verkehrssituation leisten.

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Verwaltungsgebäude der Schwarzgruppe in Neckarsulm

Weniger Verkehr, weniger Emissionen, entspannter zur Arbeit: Mit ready4green bietet die Schwarz Mobility Solutions allen Mitarbeitern attraktive Lösungen für eine moderne und umweltschonende Mobilität an:

Eine der vier alternativen Mobilitätslösungen besteht aus der Mitfahr-App“ TwoGo by SAP“:

TwoGo ist eine endnutzerfreundliche, Cloudbasierte Mobilitätslösung. Die APP ermöglicht es, gemeinsame Fahrten während des tägliches Pendelns und während Geschäftsreisen auf einfache und flexible Weise zu organisieren.

Ziele:

  • Reduziert Kosten für Kraftstoff, Wartung und Infrastruktur von Flotten- und Mitarbeiterfahrzeugen ebenso wie Reisekosten für Taxi, Mietwagen und Parken.
  • Reduziert den Treibhausgasausstoß und bindet Nutzer aktiv in die Nachhaltigkeitsstrategie ein.
  • Fördert Informationsaustausch und Zusammenarbeit zwischen Nutzern und stärkt somit Innovationsfähigkeit und Zufriedenheit
  • Stärkt Ihr Markenimage und steigert die Arbeitgeberattraktivität

 

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Die Lizenzierungsmöglichkeiten von TwoGo für Organisationen sind folgende:

Der Listenpreis ist 10 Euro pro Nutzer im Jahr. Egal wie oft man sich vermitteln lässt. In diesem Preis ist die Bereitstellung des TwoGo Systems, die Kosten für den 7*24 Support und die Nutzung des Einführungsplans in der Organisation enthalten.

Die mindesten 50 Lizenzen können im SAP Store bezogen werden. Ein kontinuierlicher Nachkauf ist jederzeit möglich.

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Wirtschaftsunternehmen wie die Schwarzgruppe, Hochschule Heilbronn, Audi und viele weitere können von dieser App nur profitieren. Die TwoGo-Mitfahrapp trägt nicht nur erheblich dazu bei, den ökologischen Fußabdruck in den Organisationen zu verbessern, sondern verfügt auch über eine äußerst benutzerfreundliche Oberfläche.

Bei der Einführung der App stehen erfahrene TwoGo- Mitarbeiter den jeweiligen Organisationen zur Seite. Die Spezialisten stellen durch professionelle Begleitung in der Umsetzungsphase und darüber hinaus sicher, dass die Organisationen von Anfang an mit allen Funktionen von TwoGo vertraut sind.

Die SAP TwoGo Jam Website bietet weitere detailreiche Informationen. Alle Interessierten werden auf Anfrage zu der Gruppe eingeladen.

Die Baden-Badener „Big Five“ Unternehmen führen TwoGo by SAP ein- die smarte Mitfahrlösung für jeden Tag!

 

„Ich finde es toll, dass sich so viele Unternehmen für TwoGo in Baden-Baden entschieden haben. Damit kann jeder dazu beitragen, den Individualverkehr und den CO2-Ausstoß zu reduzieren, um unser schönes Baden-Baden noch lebenswerter zu machen.“ Mit diesen Worten leitete die Oberbürgermeisterin Margret Mergen die Einführung von TwoGo by SAP ein.

Die folgenden fünf Baden-Badener Unternehmen: Arvato Bertelsmann, Stadt Baden-Baden, Klinikum Mittelbaden, Stadtwerke Baden-Baden und der SWR haben bereits seit wenigen Tagen die TwoGo- App by SAP eingeführt. Das Ziel der Unternehmen ist es insgesamt rund 7.000 Mitarbeitern eine Alternative zum individuellen PKW-Verkehr zu bieten. Die Alternative soll jedoch keine Konkurrenz zu den öffentlichen Verkehrsmitteln darstellen, sondern lediglich eine umweltfreundliche Ergänzung. TwoGo by SAP als Mitfahr-App fördert die Gemeinschaft und bestärkt das „Wir“ im Unternehmen.

 

Die Funktionsweise ist sehr simple und effizient:

  1. Fahrtwunsch eingeben: Fahrer und Mitfahrer geben Ihre Wunschfahrt ein: Start, Ziel und Ankunftszeit genügen. TwoGo merkt sich alle Einstellungen, um beim nächsten noch schneller und einfacher ans Ziel zu kommen.
  2. TwoGo findet die perfekte Mitfahrgelegenheit: TwoGo ermittelt automatisch die optimale Fahrgemeinschaft. Dabei nutzt die intelligente Technologie auch echte Verkehrsdaten, um genaue Fahrtrouten und -zeiten zu errechnen.
  3. Immer bestens informiert: TwoGo benachrichtigt den User sofort- per SMS, E-Mail oder App sobald die Fahrt ermittelt wurde. Der User erhält einen detaillierten Fahrplan mit Abholort- und Zeitpunkt.
  4. Ready TwoGo: Zurücklehnen und die Fahrt genießen. Sollte doch mal was dazwischenkommen, übernimmt die TwoGo die Koordination und ermittelt spontane Alternativen.

 

 

Eine Online-Demonstration zu der Einführung der TwoGo-App ist unter folgendem Link hinterlegt: https://share.ard-zdf-box.de/s/2RSMW88RmbK4YEz

Die Stadt Baden-Baden erzeugt hier nicht nur einen Mehrwert für den jeweiligen Pendler, sondern trägt wesentlich zu einer Verringerung der Verkehrs- und Umweltbelastung bei.

 

    

 

 

Hamburger aufgepasst: Wir stellen die Initiative „Stadtradeln vor“

Die schöne Hafenstadt, genauer gesagt die Behörde für Umwelt und Energie, startet in Kürze im Rahmen der Initiative „Move Hamburg“ eine Aktion, in dem sie gezielt nach überzeugenden Mobilitätslösungen sucht.

Ziel ist es nachhaltige und klimafreundliche Anwendungen betrieblicher Mobilität in Unternehmen zu entwickeln, mit denen unter anderem bessere Luftqualität und die Verringerung von Luftschadstoffen erreicht werden kann.

Die Vorteile für die Teilnehmer sind ebenso lukrativ und ermöglichen unter anderem Zugang zu Mobilitätsanbietern und kostenlosen Schnupperangeboten sowie Netzwerkbildung und Erfahrungstausch. Darüber hinaus ist es den Unternehmen möglich sich zur Planung, Umsetzung und Erfolgsmessung von Maßnahmen umfassend zu informieren und anschließend konkret beraten zu lassen.

Das Projekt ist in fünf Lotsen- und ein Ankerprojekt untergliedert. Die fünf Lotsenprojekte setzen sich ausfolgenden Themen zusammen:

  • „Mitarbeiter spielerisch motivieren“
  • „Pendlerverkehre gestalten“
  • „Nachhaltige Werksverkehre“
  • „Lieferverkehre optimieren“

ist hier der erste Gesichtspunkt: „Mitarbeiter spielerisch motivieren“. Die Hauptaufgabe dabei wird es sein, Mitarbeiter für Mobilitätslösungen zu begeistern. In diesem Zusammenhang würden wir Euch gerne das Projekt „Stadtradeln“ ans Herz legen.

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Stadtradeln – Mit Spaß und Freude klimabewusst vorankommen!

Stadtradeln findet vom 28.05 bis zum 17.06.2018 an 21 aufeinanderfolgenden Tagen statt. Hamburger Bürgerinnen und Bürger, die in Hamburg arbeiten, einem Verein angehören, eine Hochschule besuchen oder politische Verantwortung tragen können sich auf Stadtradeln.de registrieren, einem Team beitreten und so Radkilometer für Radkilometer für ein lebenswerteres Hamburg eintreten.

Idee

Ziel des Stadtradeln ist es, beruflich und privat möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen. Werden alle Wege mit dem Rad zurückgelegt, wird man zum „Stadtradeln-Star“ gekürt. Mitglieder der kommunalen Parlamente oder andere Personen des öffentlichen Lebens (BürgermeisterInnen, LandrätInnen,…) werden besonders dazu aufgerufen als „Stadtradeln-Stars“ an den Start zu gehen, um ihre Kommune in besonderer Weise bei der Kampagne zu repräsentieren.

Ziele

Mehr Klimaschutz, mehr Umweltbewusstsein und mehr Lebensqualität in den Kommunen erreichen und letztlich Spaß beim Fahrradfahren haben!

NEU 2018: Das Klima-Bündnis prämiert in fünf Größenklassen die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen sowie in beiden Kategorien die besten Newcomer-Kommunen in den drei Größenklassen mit den meisten Newcomer-Kommunen.

Wann wird geradelt

Das Stadtradeln findet bundesweit jährlich vom 1. Mai bis 30. September an 21 aufeinanderfolgenden Tagen statt. In Hamburg wird es dieses Jahr vom 28.05 bis zum 17.06 stattfinden.

 Alle, die in der teilnehmenden Kommune wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch)Schule besuchen. Eine offizielle Anmeldung durch die Kommune (d. h. Stadt, Gemeinde, Landkreis/Region) ist Voraussetzung für die Teilnahme am STADTRADELN. Unter stadtradeln.de/radlerbereich können sich alle Teilnehmenden registrieren, einem bereits vorhandenen Team ihrer Kommune beitreten oder ein eigenes Team gründen.

Eine Person, die ein Team neu gründet, ist automatisch TeamkapitänIn. „Teamlos“ radeln geht nicht, denn Klimaschutz und Radförderung sind Teamarbeit – aber schon zwei Personen sind ein Team! Alternativ kann dem „Offenen Team“ beigetreten werden, das es in jeder Kommune gibt. Genau wie bei TwoGo leben Fahrgemeinschaften von Teamarbeit. TwoGo hat bereits lange erkannt, dass nur die Gemeinschaft erfolgreich sein kann und bietet daher auch die Möglichkeit Kilometer zu sammeln und je nach erreichter Kilometeranzahl Prämien zu gewinnen. In diesem Zusammenhang wäre es sicher für die jeweiligen Unternehmen eine Überlegung wert auch TwoGo Mitfahrhelden auszuzeichnen.

Wie funktioniert das Kilometersammeln

  • Jeder Kilometer, der während der dreiwöchigen Aktionszeit mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, kann unter stadtradeln.de oder direkt über dieSTADTRADELN-App in den Online-Radelkalender eingetragen werden. Radelnde ohne Internetzugang können der lokalen STADTRADELN-Koordination wöchentlich die Radkilometer per Kilometer-Erfassungsbogen melden.
  • Wo die Radkilometer zurückgelegt werden ist nicht relevant, denn Klimaschutz endet an keiner Stadt- oder Landesgrenze.
  • Es können auch erradelte Kilometer für mehrere Radelnde im selben Radelkalender eingetragen werden (z. B. für Familien, Schulklassen etc.). WICHTIG: Die genaue Anzahl an Personen, für die Kilometer eingetragen werden, muss angegeben werden.
  • Bis einschließlich zum letzten der 21 STADTRADELN-Tage können Teams gegründet oder einem anderen Team angeschlossen werden. Nachträge der Kilometer sind ebenfalls möglich, solange sie innerhalb des 21-tägigen Aktionszeitraums erradelt wurden.
  • Für registrierte Teilnehmende gibt es nach dem Aktionszeitraum eine siebentägige Nachtragefrist. Danach sind keine Einträge oder Änderungen mehr möglich!

Die Spielregeln im Detail unter stadtradeln.de/spielregeln-im-detail.

Wir von TwoGo unterstützen Stadtradeln sehr, da auch wir uns für eine grünere Umwelt einsetzen und das soziale Miteinander in unserer Organisation besonders großschreiben. Im Rahmen der Initiative „MoveHamburg“, betrachten wir das Stadtradeln als einen wichtigen Baustein, der unsere persönlichen Interessen und Überzeugungen wiederspiegelt und damit besondere Aufmerksamkeit verdient.

Informationen: https://www.stadtradeln.de/konzept/

Wer sich angesprochen fühlt, sollte nicht weiter zögern und sich unter https://www.stadtradeln.de/registrieren/ anmelden und einfach losradeln.

 

 

 

 

Feinstaubalarm in Stuttgart

oder Warum es höchste Zeit ist, umzudenken

Stuttgart, 20. November 2016: Zum wiederholten Mal in diesem Kalenderjahr muss die Baden-Württembergische Hauptstadt den Feinstaubalarm ausrufen. Der Deutsche Wetterdienst sagt für die kommenden Tage Wetterverhältnisse voraus, die einen Anstieg der Feinstaubwerte in Stuttgart begünstigen. Komfortkamine sollen ausbleiben; auf das Autofahren soll verzichtet werden. Seit Oktober 2016 gelten noch strengere Richtwerte als noch im Frühjahr. Die Stadt muss handeln.

Was steckt hinter dem Feinstaubalarm?

Stuttgarts besondere geografische Lage im Talkessel macht die Stadt anfällig für Beeinträchtigungen im Austauschvermögen der Luft. Fehlender Regen oder eine ungünstige Windsituation können verhindern, dass die verschmutzte Luft aufsteigt bzw. von den Schmutzpartikeln gereinigt wird. Die Schadstoffe bleiben damit in Bodennähe und werden von den Bewohnern vermehrt eingeatmet. Das kann zu erheblichen Gesundheitsschäden führen, vor allem im Bereich der Atemwege, und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Deshalb gibt es eine Verordnung der EU, nach der bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden dürfen. Deutschland und gerade Stuttgart haben diese Grenzwerte bisher mehrfach überschritten. Um Strafen zu entgehen und die Werte zu senken, ruft die Stadt daher nun basierend auf Daten des Deutschen Wetterdienstes an besonders gefährdeten Tagen den Feinstaubalarm aus.

Welche Maßnahmen werden getroffen?

Bisher spricht die Stadt Empfehlungen aus, unter anderem, dass Kamine, die nicht zum Heizen benötigt werden, in dieser Zeit nicht verwendet werden sollten. Vor allem jedoch soll der Verkehr in der Stadt reduziert werden und Autofahrer auf den Öffentlichen Nahverkehr umsteigen. Dazu gibt es vergünstigte Tarife für den Stuttgarter Verkehrsverbund oder für mietbare E-Autos. Ansässige Unternehmen wie etwa Porsche haben Regelungen eingeführt, nach denen die Belegschaft während des Alarms beispielsweise ihren Dienstausweis als Fahrkarte im Nahverkehr nutzen kann. Nach Berichten der ansässigen Medien werden die Angebote, vor allem was den Öffentlichen Nahverkehr betrifft, bisher jedoch kaum genutzt. Als Folge könnten ab dem Jahr 2018 Fahrverbote und strengere Einschränkungen gelten.

Es ist Zeit, umzudenken

Diese Maßnahmen gelten jedoch hauptsächlich in den Tagen mit akuter Belastung. Wird der Alarm wieder aufgehoben, gelten die normalen Preise. Ein Anreiz, sein Fahrverhalten dauerhaft zu reduzieren, wird damit nicht geboten. Die Stuttgarter Unternehmen und das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur haben aber den Bedarf für eine intelligente, umweltfreundliche Mobilität gesehen und fördern die Verwendung von Mitfahrportalen wie TwoGo. Damit kann nicht nur das Verkehrsaufkommen gesenkt werden; die benötigte Fläche und die Kosten für Parkraum würden ebenfalls geringer. Auch die Bewohner können dadurch profitieren: wer nicht ganz auf ein Auto verzichten möchte, kann mit Fahrgemeinschaften Kosten sparen. Und wenn sich die Fahrer abwechseln, sinkt auch der Stress auf dem Weg zur Arbeit – gerade, wenn man sich mit netten Mitfahrern unterhalten kann.

Was ist zu tun?

Es liegt an jedem Einzelnen, sein Fahrverhalten zu ändern. Wenn der Feinstaubalarm aber eines gezeigt hat, dann, dass es schwer ist, alte Gewohnheiten zu durchbrechen. Der Mensch und das Auto – es fällt schwer, darauf zu verzichten. Es fällt schwer, nachhaltig zu denken und zu handeln. Vor allem, wenn es der Nachbar nicht tut. Wenn sich nichts ändert, kommen die Verbote. Vielleicht sollte man, statt in das Negative zu investieren, Belohnungen für diejenigen schaffen, die Vorbilder sind. Also nicht nur die Kosten für jene senken, die nur während der Alarmperiode auf andere Alternativen umsteigen, sondern sich vor allem bei den Bürgern bedanken, die dauerhaft den ÖPNV nutzen oder Fahrgemeinschaften bilden.

Anreize schaffen – mit Incentivierungsmaßnahmen von TwoGo

Unsere TwoGo-Unternehmenskunden gehen bereits mit gutem Beispiel voran. Und um sie dabei zu unterstützen und die Mitmachquote zu steigern, bietet TwoGo besondere Möglichkeiten wie das Lotterie-Tool und die Bestenliste, um den Spaß an Fahrgemeinschaften zu steigern und die Mitfahr-Helden im Unternehmen zu belohnen. Der bisher stärkste Anreiz: bevorzugte Parkplätze, deren Nutzung über eine bestimmte Reportfunktion von TwoGo zugelassen wird. Es lohnt sich, in ein gut funktionierendes Mitfahrportal zu investieren – denn der nächste Feinstaubalarm kommt bestimmt.

 

Ein informatives Video und aktuelle Meldungen zum Feinstaubalarm gibt es hier und auf stuttgart.de/feinstaubalarm

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