Die Baden-Badener „Big Five“ Unternehmen führen TwoGo by SAP ein- die smarte Mitfahrlösung für jeden Tag!

 

„Ich finde es toll, dass sich so viele Unternehmen für TwoGo in Baden-Baden entschieden haben. Damit kann jeder dazu beitragen, den Individualverkehr und den CO2-Ausstoß zu reduzieren, um unser schönes Baden-Baden noch lebenswerter zu machen.“ Mit diesen Worten leitete die Oberbürgermeisterin Margret Mergen die Einführung von TwoGo by SAP ein.

Die folgenden fünf Baden-Badener Unternehmen: Arvato Bertelsmann, Stadt Baden-Baden, Klinikum Mittelbaden, Stadtwerke Baden-Baden und der SWR haben bereits seit wenigen Tagen die TwoGo- App by SAP eingeführt. Das Ziel der Unternehmen ist es insgesamt rund 7.000 Mitarbeitern eine Alternative zum individuellen PKW-Verkehr zu bieten. Die Alternative soll jedoch keine Konkurrenz zu den öffentlichen Verkehrsmitteln darstellen, sondern lediglich eine umweltfreundliche Ergänzung. TwoGo by SAP als Mitfahr-App fördert die Gemeinschaft und bestärkt das „Wir“ im Unternehmen.

 

Die Funktionsweise ist sehr simple und effizient:

  1. Fahrtwunsch eingeben: Fahrer und Mitfahrer geben Ihre Wunschfahrt ein: Start, Ziel und Ankunftszeit genügen. TwoGo merkt sich alle Einstellungen, um beim nächsten noch schneller und einfacher ans Ziel zu kommen.
  2. TwoGo findet die perfekte Mitfahrgelegenheit: TwoGo ermittelt automatisch die optimale Fahrgemeinschaft. Dabei nutzt die intelligente Technologie auch echte Verkehrsdaten, um genaue Fahrtrouten und -zeiten zu errechnen.
  3. Immer bestens informiert: TwoGo benachrichtigt den User sofort- per SMS, E-Mail oder App sobald die Fahrt ermittelt wurde. Der User erhält einen detaillierten Fahrplan mit Abholort- und Zeitpunkt.
  4. Ready TwoGo: Zurücklehnen und die Fahrt genießen. Sollte doch mal was dazwischenkommen, übernimmt die TwoGo die Koordination und ermittelt spontane Alternativen.

 

 

Eine Online-Demonstration zu der Einführung der TwoGo-App ist unter folgendem Link hinterlegt: https://share.ard-zdf-box.de/s/2RSMW88RmbK4YEz

Die Stadt Baden-Baden erzeugt hier nicht nur einen Mehrwert für den jeweiligen Pendler, sondern trägt wesentlich zu einer Verringerung der Verkehrs- und Umweltbelastung bei.

 

    

 

 

Zieladresse: Flüchtlingsunterkunft

Daniel Schmid, Leiter Nachhaltigkeit (Chief Sustainability Officer) der SAP SE, ist TwoGo Teilnehmer der ersten Stunde. Vor einigen Monaten aber hatte er ein Erlebnis, das ihn noch heute tief bewegt:

Für seine übliche Heimfahrt ins pfälzische Limburgerhof wird Daniel über die Mitfahrlösung ein neuer Kollege vermittelt. „Es war ein ungewöhnlicher Name. Aber was mich zunächst ebenso verwundert hat, war die Zieladresse, denn mir fiel ein, dass dort Flüchtlinge wohnen“, sagt er. Nach der Arbeit trifft Daniel sich mit Aghyad am vorgegebenen Treffpunkt auf dem Firmengelände. Tatsächlich: Aghyad ist ein Flüchtling aus Syrien, der eine der zunächst 100 Praktikumstellen für Flüchtlinge bei SAP angetreten ist. Ein Kollege, der seine Einarbeitung betreut, hat ihn auf TwoGo aufmerksam gemacht. Sein erster Fahrer: Daniel. Sie kommen schnell ins Gespräch, unterhalten sich über Daniels Elektroauto – ein spannendes Thema für beide. Aghyad spricht Deutsch. Er lernt es gerade mit Feuereifer, liest Comics und Kinderbücher, um schneller ein Gefühl für die Sprache zu bekommen. Wenn doch einmal ein Wort fehlt, wechseln beide ins Englisch.

Am nächsten Tag werden sie wieder vermittelt. Aghyad erzählt Daniel von seinem Weg nach Deutschland. Tausende Kilometer, viele Fußmärsche und etliche Grenzüberquerungen haben ihn letztlich nach Deutschland gebracht. In Deutschland selbst hat er zig Flüchtlingsunterkünfte kennengelernt. Auf das IT-Praktikum bei SAP hat er sich gleich beworben, als er davon gehört hat. Eine tolle Chance, in Deutschland schon einmal Fuß zu fassen und sich einzugliedern, bevor er sein Studium in Lübeck fortführen kann. Daniel und Aghyad bleiben in Kontakt, gehen nach der Arbeit auch zusammen etwas trinken, werden immer wieder zu einer Fahrgemeinschaft vermittelt. Es sind besondere Gespräche, die auf der halbstündigen Fahrt entstehen – anders, als jemanden kurz auf einen Kaffee zu treffen.

Daniel ist heute noch berührt von Aghyads Geschichte. Er hat sich schon im Vorfeld privat für Flüchtlinge eingesetzt. Nach dem Kennenlernen erzählt er die Anekdote auf derJahreskonferenz des Deutschen Nachhaltigkeitsrates in Berlin. Plötzlich gibt es Wortmeldungen aus dem Publikum: einer der Konferenzteilnehmer kommt aus Lübeck, ebenso der Gastgeber des Forums. Beide bieten Aghyad ihre Hilfe an und geben Daniel ihre Kontaktdaten. „Ein wirklich schöner Moment“, sagt Daniel.

Aghyads Praktikum bei SAP ist inzwischen beendet und er ist nach Lübeck gezogen. Nach wie vor halten Daniel und er den Kontakt per E-Mail. Aghyad schreibt, dass es kälter ist in Lübeck und dass er seine Kollegen bei SAP vermisst. Aber er ist gespannt auf sein Studium und bedankt sich für die Kontaktangebote in Lübeck, auf die er sehr gerne zugehen wird. Für Daniel ist es eine wertvolle Erfahrung: „Wir konnten so viel austauschen. Ich habe einen Einblick in Aghyads Leben und seine schwierige Reise nach Deutschland bekommen. Umgekehrt konnte ich ihm helfen, in unserem Land und bei SAP anzukommen.“ Ein gutes Beispiel dafür, wie sehr man von dem zwischenmenschlichen Aspekt des Mitfahrens profitieren kann. Eine Fahrgemeinschaft fördert nicht nur das Networking innerhalb eines Unternehmens. Sie trägt auch zum Austausch zwischen Kulturen bei.

 

Habt ihr auch etwas Besonderes bei euren Fahrgemeinschaften erlebt? Tolle Leute kennengelernt, ein lustiges Vorkommnis? Wir interessieren uns für eure Geschichten und freuen uns über Kommentare.

 

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